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Es ist richtig klasse mit anzusehen, in welcher Weise Hundesportarten wie Obedience, Dogdancing, Agility, Flybal oder Dogfrisbee oder die Rettungshundearbeit in letzter Zeit zunehmend Anhänger finden. Ist dies doch Indikator dafür, dass immer mehr Hundehalter verstehen, dass es bei artgerechter Hundehaltung in erster Linie darum geht, den Hund körperlich und geistig genügend zu beschäftigen. Wer einmal miterlebt hat, welche sichtbare Freude Hunde hierbei entwickeln können, wird schnell verstehen, was Hunden vorenthalten wird, wenn mensch sie nicht entsprechend beschäftigt. Eine, in meinen Augen, ganz besonders großartige Möglichkeit den Hund zu beschäftigen, bietet die Dummyarbeit. Denn neben den körperlich und geistig anspruchsvollen Anforderungen, die an den Hund gestellt werden, wird ihm zugleich ein großes Maß an Selbstständigkeit in den zu bewältigenden Aufgaben ermöglicht. Zudem kommt, dass das Training übungen beinhaltet, die den Hund zu einem ausgezeichneten Alltagsbegleiter ausbilden. Die Aufgaben sind der jagdlichen Nutzung von Hunden entliehen. Hier soll der Hund nach dem Schuss das Wild zum Schützen bringen (apportieren). Bei der Dummyarbeit werden statt des Wildes überwiegend 500g schwere Leinensäcke eingesetzt, die der Hund apportieren darf. Dabei werden drei Situationen unterschieden, die Mensch und Hund bewältigen müssen:
Bei einer sogenannten Markierung können beide, Mensch und Hund, die Flugbahn des Dummies beobachten. Die Fallstelle ist dabei für beide sichtbar oder kann, wenn sie z.B. hinter einem Hügel liegt, zumindest eingeschätzt werden. Der Hund soll sich während des Fluges des Dummies ruhig verhalten, auf Kommando in gerader Linie und hohem Tempo zur Fallstelle laufen, das Dummy aufnehmen, es ebenfalls in gerader Linie zum Handler zurückbringen und es diesem übergeben. Diese Aufgabe soll der Hund möglichst eigenständig und ohne ein Einschreiten des Handlers ausführen.
Beim Einweisen kennt der Handler die Fallstelle relativ genau. Der Hund dagegen weiß nicht an welcher Stelle des Geländes sich das Dummy befindet. Der Handler hat nun die Aufgabe dem Hund die Richtung zu zeigen, in der dieser laufen soll. In gerader Linie soll der Hund die vorgegebene Richtung annehmen und so die Fallstelle finden. Verlässt der Hund die Linie, so hat der Handler durch entsprechende Kommandos die Möglichkeit den Hund abzustoppen und ihn auf Entfernung erneut in Richtung des Dummies zu schicken. Dabei kann der Handler den Hund nach rechts, nach links, nach hinten und nach vorn dirigieren. Hat der Hund das Dummy gefunden, soll er es aufnehmen, auf direktem Weg zum Handler bringen und es diesem übergeben.
Im Gegensatz zum Einweisen kennt der Handler bei der Verlorensuche nur ungefähr das Gebiet in dem sich die Fallstelle befindet. Der Hund kennt, genau wie beim Einweisen, weder Flugbahn noch Fallstelle. In diesem Gebiet soll der Hund ohne Hilfestellung des Handlers eigenständig und systematisch suchen und nach der Aufnahme des Dummies unmittelbar zum Handler zurückkommen. Die "Schleppe" gehört ebenfalls zur Verlorensuche. Hierbei folgt der Hund einer für ihn gelegten Fährte.
Jedes dieser Aufgabengebiete ist durch die Richtung des Windes. die Höhe und Art des Bewuchses, durch Licht, durch die Witterungsverhältnisse, durch die Topographie und durch unterschiedliche Distanzen im Schwierigkeitsgrad variierbar, sodass dem Einfallsreichtum des Handlers keine Grenzen gesetzt sind und sich Aufgaben für den Hund immer wieder neu und interessant gestalten lassen. Hierzu gehört auch das überwinden von Hindernissen und das Apportieren aus dem Wasser, bzw. das Apportieren über das Wasser. |
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Ich erzählen Ihnen bestimmt nichts Neues, wenn ich sage, dass nicht nur ein Retriever gerne apportiert. Versuchen Sie es ruhig einmal mit Ihrem Hund. Vielleicht arbeiten Sie ja auch bereits Dummies mit einem Hund einer anderen Rasse oder mit einem Mischling. Da in meinem Freundeskreis sowohl Halter von Retrievern, als auch Halter von "Nicht-Retrievern" bzw. deren Hunde mit Begeisterung Dummies arbeiten, die großes Interesse an einem Kontakt zu jedem Dummyinteressierten haben, bat man mich, hier die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme zu schaffen, die ich hiermit gerne umsetzen möchte. Schreiben Sie mir deshalb bitte unbedingt, wenn Sie an Treffen oder Informationsaustausch interessiert sind. |
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